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Hermann-Josef Connemann

geboren am 10. September 1936 in Köln-Ehrenfeld
gestorben am 22. Februar 2021 in Bonn

    

"Lass mich schlafen,

bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,

sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,

sondern schließe deine Augen, 

und du wirst mich unter euch sehen, jetzt und immer."


Khalil Gibran

Kerzen

Kerze

Familie Kuse
entzündete diese Kerze am 5. März 2021 um 10.08 Uhr

Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines lieben Menschen ersetzen kann.
Je schöner und voller die Erinnerung, desto härter die Trennung.
Aber die Dankbarkeit schenkt in der Trauer eine stille Freude. (Bonhoeffer)

Liebe Tante Gitta, lieber Michael, lieber Markus und Familien,
gerne denken wir an viele schöne Momente mit Onkel Hermann zurück.
Euch wünschen wir, dass Euch Eure Erinnerungen an ihn Trost und Kraft geben und die Trauer um den Verlust der Dankbarkeit, mit ihm gelebt zu haben, weicht.
Wir fühlen mit Euch.
Herzlichst
Anja und Stephan mit Lea und Dana

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Kondolenzen

Stimmungsbild

Reinhart Hosch und Zohra Bouchentouf-Siagh
schrieb am 5. März 2021 um 21.06 Uhr

Nicht mehr als vier Jahre – so kurz kenne ich Hermann-Josef. Und doch ist er mir ein Freund, der mich auf eigentümliche Weise an meine Kindheitstage erinnert, so also ob wir sie gemeinsam erlebt hätten. Das Besondere an ihm ist eben diese spontane Vertrautheit, die einen gleich beim ersten Mal umfängt, wenn man das Glück hatte, vom Schalk seiner funkelnden Augen berührt zu werden. Seine freundliche Ironie, die auch in scheinbar festgefahrenen oder schwerwiegenden Situationen das Fenster öffnet und leichte, frische, zugleich beruhigende Waldluft hereinlässt, diese ständig vorhandene Einladung zum Lächeln, zum Entfalten und Entspannen war und ist sein Geschenk. Mit Hermann-Josef durfte ich - trotz anfänglich geringer Berührungspunkte, ganz zu Beginn eigentlich nur dem, dass man aus einem schwierigen Moment gemeinsam das Beste machen sollte ¬– erfahren, wie erfreulich schnell man auch als Erwachsener das soziale Korsett wohlbürgerlicher Steifheit abstreifen kann, wenn man einen Gesprächspartner findet, der einem hilft, den Ernst nicht wegzufegen, sondern bloß mit jenen Anführungszeichen zu versehen, die verhindern, dass man sich darin verliert. Er wusste das Spielerische in seinem Gegenüber zu wecken, das kindliche Vertrauen in gute Lösungen.

Dahinter steckte natürlich eine große Lebensklugheit, eine beispielhafte Toleranz bei gleichzeitiger Prinzipientreue. Auch dieser Gegensatz ein Hermann-Josefsches Spezifikum: Er verstand alles Menschliche und deutete verhalten-schelmisch die ethische Gussform an, in der dieses Menschliche Platz finden konnte.

Meine Frau und ich – wir wollen ehrlich sein – wir haben in den Kondolenzschreiben dieses Portals digital geblättert. Und wir fanden eigentlich lauter Bestätigungen für unser Bild von Hermann-Josef. Am meisten hat uns berührt, was Maike und Jan an ihren Großvater geschrieben haben. Ja, er nahm das Kindsein – das der Kinder, der Jugendlichen, auch der Erwachsenen – auf die denkbar beste Weise ernst: mit einem Lächeln. In seiner reichen Biographie hat er, zusammen mit Brigitte, junge Menschen immer wieder aus ihren augenblicksbedingten Engpässen herausgehoben und in eine befreiende Zeitlosigkeit gestellt, in der sie aus wohltuender Distanz spielerisch erproben konnten, worauf es in ihrem Leben vielleicht wirklich ankommen könnte.

Und es wäre falsch, eigentlich unhermannisch-ungeschickt, dieses Geschenk der Zeitlosigkeit jetzt, gerade jetzt, zu vergessen. In einem anderen, tieferen Sinn hat Hermann-Josef das Zeitliche sein ganzes Leben lang gesegnet: mit seiner verschmitzten Einfühlung, mit seinem Lächeln. Und er wird es weiter in uns segnen. Erinnern wir uns doch bloß, wie das war damals, als er an einem Montagmorgen, der genauso verregnet war wie der heutige Tag, kurzerhand …

Danke, liebe Brigitte und lieber Hermann-Josef, für das, was ihr uns gemeinsam vermittelt habt und nun – immer noch gemeinsam, aber ein bisschen unterschiedlich – weiterhin vermittelt!
Zohra und Reinhart

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